Trauer

Trauer

Trauer ist eine natürliche und gesunde Reaktion. Bräuche und Rituale, die uns den gemeinsamen Umgang mit der Trauer ermöglichen, sind in unserer Gesellschaft weitgehend verloren gegangen.
In unserer Gesellschaft haben Trauergefühle keinen Platz mehr und der Trauernde fühlt sich in seiner berechtigten Trauer allein gelassen.
Wenn Trauergefühle nicht ausgedrückt werden, können sie uns krank machen und uns am Leben hindern.
In einer Gruppe haben wir die Möglichkeit, den schweren Weg durch die Trauer gemeinsam zu gehen. Dort kann sie mit all ihren Erscheinungsformen zum Ausdruck kommen und wird gesehen, gehört und akzeptiert. Wir spannen ein Netz der Verbindung, das alle trägt. So kann die Trauer ihre heilende Kraft entfalten.


Angebote in Zusammenarbeit mit NEST e.V.:

Gesprächskreise

Euskirchen
Blankenheim
Mechernich
  • Cafe Oase, Mechernich
    Trauercafé, jeden 4. Freitag im Monat, 15-17 Uhr

    Johanneshaus, An der Kirche 3, 53894 Mechernich
    Leitung: Maria Jentgen (02443-903 249) und Rita Pehl (02441-889 110)
Simmerath
  • Trauer-Café Simmerath
    jeden 2. Samstag im Monat, 15-17 Uhr
    Caritaszentrum Rathausplatz 20
    52152 Simmerath
    Kontakt: U. Braun 02445/8507-216
Weilerswist
  • Trauercafé Weilerswist
    jeden 3. Samstag im Monat, 15:00 Uhr
    Altenzentrums Weilerswist, Rosenhügel 21, 53919 Weilerswist
    Besprechungszimmer
    Leitung: 02443-316762 oder 0151-11659209
Zülpich

Einzelgespräche und Trauerbegleitung:


Literatur


Internetlinks zum Thema Trauern


Gedanken zum Trauern

Im Laufe unseres Lebens müssen wir immer wieder loslassen, Trennungen verkraften, Abschied nehmen von z. B. Heimat, Gesundheit, Arbeitsplatz, Idealen, Jugend und Loslassen von erwachsenen Kindern.

Der schmerzlichste Abschied ist der Tod eines geliebten Menschen.

Ohne unsere Trauer zuzulassen, können wir diese emotionalen Einbrüche nicht gesund überstehen und keinen Abschied nehmen. Verdrängte, nicht gelebte Trauer hindert am Leben; sie nimmt uns wichtige Lebenskräfte. Da sich die aktuelle Trauer mit alter, verdrängter Trauer vermischt, geht jeder Mensch seinen eigenen, ganz individuellen Trauerweg.

Trauer ist eine natürliche und gesunde Reaktion. Die Fähigkeit, zu trauern, ist in uns genauso angelegt wie die Fähigkeit. uns zu freuen. Bräuche und Rituale, die uns den gemeinsamen Umgang mit der Trauer ermöglichen, sind in unserer Gesellschaft weitgehend verloren gegangen. Wir haben keine Vorbilder mehr, an denen wir uns orientieren können. In unserer Gesellschaft haben Trauergefühle keinen Platz mehr und der Trauernde fühlt sich in seiner berechtigten Trauer allein gelassen. Er hat Angst, sich in seiner Trauer zu zeigen. So führt der Weg eines Trauernden oft in die Einsamkeit.

Wenn Trauergefühle aber nicht ausgedrückt werden, können sie uns krank machen und uns am Leben hindern. Nicht gelebte Trauer nimmt uns wichtige Lebenskräfte.

In einer Gruppe haben wir die Möglichkeit, den schweren Weg durch die Trauer gemeinsam zu gehen. Dort kann sie mit all ihren Erscheinungsformen zum Ausdruck kommen und wird gesehen, gehört und akzeptiert. Wir spannen ein Netz der Verbindung, das alle trägt. So kann die Trauer ihre heilende Kraft entfalten.

Angelika Correll