Hospiz Personen und Organisationen

Hospiz Stella Maris – Mecherinch

Hospiz Stella Maris
Bruchgasse 10
53894 Mechernich
Telefon (02443) 98 14-0

www.hospiz-stella-maris.de

Leitende Hospizfachkraft, Erstkontakte und Beratung:

  • Frau Verena Izzo
    Telefon 02443-9814-600

Seit 1990 besteht das Hospiz Stella Maris in Mechernich. Es war eines der ersten Hospize in Deutschland.

Das Team des Hospiz Stella Maris betreut und begleitet schwerstkranke Menschen, bei denen nach menschlichem Ermessen weder Heilung noch Stillstand der Erkrankung erreicht werden können und eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist.

Tritt man in das vor zwei Jahren neu erbaute Hospiz ein, steht man inmitten einer lichtdurchfluteten Halle aus warmem Licht. Eine Dachkuppel aus Glas krönt den Innenbereich und im Zentrum steht ein großer Olivenbaum. Sternstrahlenförmig gelangt der Besucher von dieser Mitte in die zwölf Einzelzimmer der Einrichtung. Großzügig im Platz und jeweils mit eigenem Zugang zu einer Terrasse im Grünen laden die Räume zum Verweilen ein.

Zum Team des Hospizes gehören neben Pflegekräften mit einer Palliativ-Care-Ausbildung auch die Haus- und Fachärzte, Seelsorger, Sozialarbeiter, Psychologen und der ehrenamtliche Hospizbegleiter. “Mein Dienst im stationären Hospiz ist sehr vielfältig: wir schauen gemeinsam Fotos an, Geschichten aus vergangener Zeit werden erzählt, wir singen zusammen, besorgen kleine Annehmlichkeiten oder reden über Gott und die Welt. Schwere Stunden halten wir miteinander aus, wachen, kämpfen mit und lernen gemeinsam los zu lassen”, berichtet eine ehrenamtliche Helferin aus dem Hospiz.

Angesprochener Personenkreis
Schwerstkranke Menschen, bei denen nach menschlichem Ermessen weder Heilung noch Stillstand der Erkrankung erreicht werden können und eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist.

Einzugsgebiet
ist die gesamte Eifel und das Dreieck Aachen/Bonn/Köln

Wichtige Zusatzinformationen:
Der Großteil der Kosten für den Aufenthalt wird von der Krankenkasse übernommen. Der Aufnahme in ein Hospiz geht ein Antrag auf vollstationäre Hospiz- und Pflegeleistungen nach § 39a Abs. 1 SGB V und § 43 SGB XI voraus. Seine Bewilligung dauert höchstens 48 Stunden ab dem Zeitpunkt der Antragstellung.
Die Träger der stationären Hospize sind zudem bundeseinheitlich verpflichtet, zehn Prozent ihrer Gesamtkosten durch Spenden zu finanzieren. Dies verhindert, dass die Hospiz-Idee wirtschaftlich ausgebeutet wird, und unterstreicht die gesellschaftliche Mitverantwortung. Hier ist bürgerschaftliches Engagement zum Fortbestand und als Bestätigung einer wichtigen Aufgabe gefragt.